24.04.1976 - Gründung des Bad Blankenburger Carneval Club BBCC

29.01.1977 - Der erste Büttenabend
Der Elferrat mit Prinzenpaar und Musketieren 1977
Der Elferrat mit Prinzenpaar und Musketieren 1977
 Die Siebziger waren sehr kreative Jahre. Neue Gesichter im Elferrat brachten ihre Ideen ein und damit frischen Wind in das Karnevalsgeschehen.

Zu den 3 tollen Tagen gab es jetzt einen Knast, aus dem die armen Sünder nur gegen entsprechendes Lösegeld freikamen. Später kam noch der Heiratsmarkt dazu mit Standesbeamten, Heiratsurkunde und (fast)
allem was noch zu einer Hochzeit dazu gehört. Zum Einsatz kam zeitweise auch eine Konfettikanone, die von der Bühne aus abgeschossen wurde und auch einige Male den Umzug am 11.11. begleitete.
Den Abschluss der Saison bildete nach wie vor das Prinzenessen, zu dem alle Aktiven, Helfer und Freunde eingeladen wurden.

Verbunden mit diesem Prinzenessen, wurde am 24. April 1976 im Saal des Klubhauses aus dem bisherigen Elferrat und der Funkengarde der Bad Blankenburger Carneval Club BBCC gegründet. Mit
 
Gründung des Bad Blankenburger Carneval Club BBCC
Gründung des Bad Blankenburger Carneval Club BBCC
der Verpflichtung, dem Grundsatz "einer närrischen, aber ernst zu nehmenden Gesellschaft" des ersten Präsidenten Franz Senkowski treu zu bleiben, wurde das Statut verkündet und beschlossen.
der erste Büttenabend 1977 mit dem Elferrat des OCC (Oelsnitzer Carneval Club)
der erste Büttenabend 1977 mit dem Elferrat des OCC (Oelsnitzer Carneval Club)
 Im Klubhaussaal fand ein Jahr später erneut ein geschichtsträchtiges Ereignis statt - der erste Büttenabend . Seit längerem wurde der Ruf nach einem solchen immer lauter. Doch ahnte wohl niemand an diesem 29.01.1977, dass dieser Büttenabend nur der Anfang einer nicht mehr zu stoppenden Erfolgsserie
werden würde. In fast familiärer Atmosphäre, der Saal fasste nur 120 Plätze, wurde dem handverlesenem Publikum ein Programm präsentiert, dass aus Büttenreden und Tänzen der Funkengarde bestand.
Die Karnevalszeitung "Kurscha", die nach den ersten beiden Erscheinungsjahren 1960 und 1961 fast in Vergessenheit geriet, wurde 1975 durch die Initiative des damals amtierenden Präsidenten Rolf Ose wieder aus der Versenkung geholt. Insgesamt erschienen in den Siebziger Jahren vier Ausgaben der "Kurscha" im Großformat, die zu einer echten Attraktion bei den Leuten wurden. Kein Wunder, denn im Gegensatz zu der übrigen Presse wurde nicht nur in eigener Sache geschrieben, sondern auch mal Kritik geübt und so mancher Missstand in der Rubrik "Der kritische Eulenspiegel" aufgedeckt. Aber auch historische Begebenheiten und Mundartgedichte wurden gekonnt und witzig in Verse verpackt.
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